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Sonntag, 4. April 2021

Zensurgerechte Fotos

 

 Wo die Zensur Nacktheit einschränkt, ist ea durchaus möglich, sich der dem der Kamera zuzuwenden und trotzdem ohne Retouche oder Zensurbalken den Anforderungen öffentlicher Zensur gerecht zu werden.

Samstag, 13. März 2021

Wie erzähle vom Naturismus

Bin ich in einer Gruppe, mit Freunden oder einem neuen Bekannten unterwegs, so erkläre ich nicht, dass ich Naturist bin, ich frage auch nicht, was sie von Naturismus halten. Ich teste es. Ich führe sie an einen versteckten See, ziehe mich aus und pringe nackt ins Wasser. Dann erfahre ich schon, was sie davon halten. Auf Wanderungen finde ich eine geeignete Stelle, um im Bach zu baden, und wo ich Kinder zum Spiel- oder Fußballplatz fahre, kenne ich auch geeignete Stellen um nackt in der Sonne zu liegen, zu lesen und zu baden, solange sie anderweitig beschäftigt sind. 

Hier war ich mit Kindern auf einer Wanderung:


Montag, 15. Februar 2021

Nackt Wandern


Jeder kann sich Gruppen abschließen. Da empfehle ich : https://www.natury.de/de/nacktivitaeten

In der Gruppe läuft es sich ungeniert. Allein bin ich zurückhaltender und suche abgelegene Wege am späten Abend oder unter der Woche, um Begegnungen zu meiden. Beim Einzelwanderer findet Nacktheit nicht immer freundliche Zustimmung. Eher trägt sie zur Erheiterung bei, wo sie nicht auf Ablehnung stößt. Akzeptiert ist Nacktheit beim Baden.

https://vimeo.com/347010815 

https://vimeo.com/350196568 

So habe ich auch begonnen: Beim Baden am See habe ich die Umgebung erkundet und mich Schritt für Schritt immer weiter nackt vom Badeplatz entfernt. So wird man mit der Zeit immer mutiger. Nur einmal ist mir am Badeplatz alles gestolen worden.  


 

 

 Und entsprechend gehe ich vor:

Entweder ich wandere mit Bekleidung, ziehe mich aber zum Baden in einem Bach oder Teich, zur Erfrisching an einer Quelle, oder auch einfach zum Sonnen aus.  In der kühleren Jahreszeit bleibt es dabei. Wird es wärmer und es sind kaum Wanderer unterwegs, so bleibe ich beim Aufbruch vorerst nackt. Dann habe ich weniger Bekleidung und einen kleinen Rucksack oder eine Umhänge-Tasche, in die ich das nötigste einpacke. Immer mehr gehe ich dazu über, mein Auto etwas versteckt zu parken, um gleich nackt aufzubrechen. 

Wo ich mit Begegnungen rechne, ziehe ich mich an (auch zum Überqueren einer Straße), weiche frühzeitig aus oder springe in einen Bach. Nass bin ich ungenierter. Da bewundern Passanten eher das Baden, als dass sie an der Nacktheit Anstoß nehmen. Während ich beim Wandern eher flüchte und ausweiche, gehe ich aus dem Wasser steigend offen auf Passanten zu und lasse mich gern auf Gespräche ein. Scham betrifft also nicht die Nacktheit an sich (jeder mag wissen, wie ich nackt aussehe), sondern das von anderen erwartete und erbrachte Verständnis für das eigene Verhalten. 

Gern würde ich nackt wandern - ohne irgendetwas Leib. Deshalb ist es mir sehr recht, wenn ein Begleiter alles in seinen Rucksack packt. An mir - komplett nackt - ist dann gar nichts. Wollte ich mir etwas überziehen, müsste er erst zustimmen. Gern könnte er filmen und fotografieren, dass wir auch Erinnerungsbilder haben und hier teilen könnten. Besonders schön wären Wanderungen am Fluss mit Badepausen und Flussdurchquerungen.


Ich denke, mit diesen Anregungen zum Einstieg ins Nacktwandern ermutige ich auch andere.

https://vimeo.com/167030184



Samstag, 6. Februar 2021

Pandemie fordert Distanz : zurück in die Einsamkeit der Natur

Die Pandemie zwingt uns zu Distanz. Nicht mehr gemeinsame Unternehmungen sind angesagt, sondern Abstand - nicht Events, sondern Rückzug auf versteckte Plätze in der Natur, wo wir für uns sind - genau das suchen wir als Naturisten. Da kommt ein äußerer Zwang zur Diskretion nur gelegen, um genau zu diesen Ursprüngen des Naturismus zurückzukehren.

Das Vereindgelände war gesperrt. So habe ich im Frühjahr 2020 fast täglich diesen wunderbaren im Wald dahinter vesteckten, abgesperrten See aufgesucht, an dem ich meist allein war. Nachmittags sind auch oft Jugendliche gekommen. Aber gerade weil die Pandemie Abstandhalten forderte, konnte Nacktheit keineswegs aufdringlich wirken.

Körperkontakt, extreme Bewegung und Berührung beim Sport



 Typisch für den Naturismus sind Sportarten mit Distanz. Körperliche Berührung wird vermieden. Aber mich begeistert gerade das Gegenteil. Nicht nur möchte ich im Wasser, beim Laufen durch hohes Gras und beim Rollen im Sand oder Schnee die Natur unmittelbar auf der Haut und am ganzen Körper, ebenso beim Laufen und Springen - besonders auf dem Trampolin - die Freiheit körperlicher Bewegung auch im Intimbereich spüren, sondern darüber hinaus im Miteinander körperliche Nähe unter Freunden erleben. Schon bei Ballspielen kommt es zu zufälligen Berührungen, erst recht bei Raufereien im Wasser oder bei Ringkämpfen. Natürlich lege ich es nicht gezielt (mit sexueller Absicht) auf intime Berührungen an, aber es ist doch ein tolles Gefühl, wenn diese dabei nicht ausbleiben.  Nackt ist man sich einfach näher. Es ist ein  besonderes Erleben von Gemeinschaft und emotionaler Verbundenheit, die ich nur im Naturismus so intensiv erleben kann. Diese durchaus intime Nähe setzt gegenseitiges Vertrauen voraus, auch wenn sexuelle Aktivität dabei ausbleibt und alles sich öffentlich abspielt. 

Aber auch schon ohne Berührung mag es anstößig wirken, wenn im Lauf oder auf dem Trampolin der Intimbereich extrem in der Bewegung involviert ist. Aber mich reitzt das ganz besonders, denn erst darin spüre ich meine Nacktheit in vollen Zügen.